NPD bei Landtagswahl in Niedersachsen erfolglos
Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erhielt die NPD Niedersachsen bei den Landtagswahlen am 27. Januar 2008 einen Zweitstimmenanteil von 1,5% (52.817 Stimmen).
Überdurchschnittliche Ergebnisse erzielte die Partei in den Unterbezirken Braunschweig, Lüneburg, Stade, Wolfsburg und im Kreisverband Osterrode. Dort hatte sie vermehrt mit Wahlkampfaktivitäten auf sich aufmerksam gemacht.
Im Wahlbezirk Wolfenbüttel-Süd. in dem der Spitzenkandidat Andreas MOLAU antrat und selbst nur 1,5% der Stimmen erhielt, bekam die NPD 2,4% der Zweitstimmen.
Die Aktivitäten der Partei in der heißen Phase des Wahlkampfes blieben deutlich hinter den Ankündigungen zurück (nur 23 von 150 angekündigten Infotischen und 2 anstatt 70 angekündigter Kurzkundgebungen).
Obwohl die NPD als einzige rechtsextremistische Partei zur Wahl angetreten war (für die REP kandidierte lediglich der Landesvorsitzende als Einzelbewerber und erhielt 2,5% der Erststimmen), hat sie im Vergleich zur Bundestagswahl 2005 einen tatsächlichen Stimmenverlust von rund 7.000 Wählern hinzunehmen.
